Aktuelles

Dr. Medardus Brehl: "Koloniale Blickregime und die Figur des ‘Anti-Conquest’"

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Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung Einführung in Postkoloniale Geschichte und Theorien

Historisches Institut/RUB

Mittwoch, 04.12.2019, 16:00 Uhr c.t.
Hörsaal: HGA 30

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Dr. habil. Kristin Platt: "Wir sind gleich an Rechten - einen Account bei Facebook zu eröffnen. Ein Blick auf die historische Durchsetzung der Menschenrechte"

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Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung Geschichte M.Ed./Geschichtslehrerfortbildung History Revisited. Aktuelle fachwissenschaftliche Perspektiven auf den Geschichtsunterricht

Veranstalter: Historisches Institut/RUB, Professional School of Education/RUB

Donnerstag, 28.11.2019, 16:00 Uhr c.t.
Hörsaal: HGA 10

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Podiumsdiskussion "Geteilte oder trennende Erfahrungen? Der Genozid an Armeniern – Perspektiven und Probleme eines Versöhnungsprozesses”


100 Jahre sind vergangen nach den Ereignissen unvorstellbarer Gewalt, den Deportationen und Todesmärschen, Hunger, Entwürdigungen und bitteren Verlusten vergangen, die als Genozid an Armeniern (1915-1916) in die Geschichte einging.
Das von Mihran Dabag und Kristin Platt verfasste und 2015 erschienene Buch „Verlust und Vermächtnis“ erzählt von ergreifenden Lebensgeschichten, dem Verlust von Kindheit und Familie, von Hoffnung und Zukunft.
In der Podiumsdiskussion werden Prof. Dr. Mihran Dabag (Institut für Diaspora- und Genozidforschung, Ruhr-Universität Bochum), Prof. Dr. Volkhard Knigge (Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora) und Prof. h. c. Hans-Jochen Schmidt (Deutscher Diplomat, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Armenien von 2009-2012) über die historische Aufarbeitung und die Problematik eines Prozesses der “Versöhnung” sprechen.

Musikalische Begleitung: Manvel Harutyunyan
Moderation und Künstlerische Gestaltung: Nino Müntnich

Freitag, 22. November 2019, 19:30 Uhr
Haus der Geschichte
Willy-Brandt-Allee 14
53113 Bonn
Atelier, EG

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"Reden über Gewalt - Von Cizre nach Kobane"

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Vortrag: Leyla Imret (ehem. Bürgermeisterin der Stadt Cizre)

Einführung: Dr. habil. Kristin Platt

Donnerstag, 21.11.2019, 16:00 c.t.
H-GA 10

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Jetzt erschienen: Zeitschrift für Genozidforschung 17,1- 2, 2019


Themenheft: "Gewaltraum Mittelmeer? - Strukturen, Erfahrungen und Erinnerung kollektiver Gewalt im Zeitalter der Weltkriege"

hrsg. von Medarus Brehl und Kristin Platt
unter Mitwirkung von Christine Isabel Schröder

mit Beiträgen von Patrick Bernhard, Florian Brückner, Iason Chandrinos, Anna Maria Droumpouki, Andreas Guidi, Martha Kleinhans, Anna Lammers, Karlo Ruzici-Kessler, Talin Suciyan und Christopher Theel

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Dr. habil. Kristin Platt: "Vulnerabilität und Trauma. Einführung und Fragen zum Weiterdenken"

LSBTI-Flucht-Poster


Keynote zur Tagung "LSBT*I* und Flucht"
gefördert vom Ministerium für Kinder, Familie und Flüchtlinge und Integration

Donnerstag, 24.10.2019, 9:00 - 18:00 Uhr
Jahrhunderthaus, Alleestraße 30, 44793 Bochum

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RUBIN-Artikel zum IDG-Forschungsprojekt "Der verdichtete Raum"

Zukunftsromane

Die aktuelle Ausgabe von RUBIN enthält einen Artikel von Raffaela Römer über das von Dr. habil. Kristin Platt (IDG) und Prof. Dr. Monika Schmitz-Emans (Komparatistik) geleitete Forschungsprojekt "Der verdichtete Raum. Sprache, Text und weltanschauliches Wissen in deutschsprachigen Zukunftsromanen der 1920er und 1930er Jahre". Gefördert wird das Projekt von der Fritz Thyssen Stiftung.

Foto: © Roberto Schirdewahn

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Neuerscheinung in der Reihe "Genozid und Gedächtnis"

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Taner Akçam: Tötungsbefehle. Talat Paschas Telegramme und der Völkermord an den Armeniern, Weilerswist: Velbrück Wissenschaft 2019

Zum Buch:
Der staatlich organisierte Genozid an den Armeniern im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkrieges kostete mindestens eine Million Menschen das Leben. Die Bundesrepublik Deutschland hat mittlerweile anerkannt, dass es sich um einen Völkermord handelte – im wissenschaftlichen wie im erinnerungspolitischen Diskurs in der Türkei allerdings wird über diese Frage gestritten.
Erkenntnisse aus den Prozessen 1919–1921, die gegen Verantwortliche geführt wurden, werden größtenteils geleugnet. Aus diesen geht hervor, dass es systematische Verbrechen der osmanischen Regierung gegen die Armenier mit dem Ziel ihrer vollständigen Auslöschung gegeben hat. Es wird verschwiegen, umgedeutet, historische Quellen und kritische Stimmen werden diskreditiert. Ein beredtes Beispiel hierfür stellt der Umgang mit den sogenannten »Talat Pascha-Telegrammen« dar. Behauptet wird, dass diese Dokumente von armenischer Seite gefälscht worden seien, um die Türkei zu diskreditieren.
Dem renommierten Historiker Taner Akçam ist es in seinem aktuellen Buch, das ein Meilenstein in der Aufarbeitung dieses Genozids ist, gelungen, diese Thesen zu widerlegen und die Echtheit der »Talat Pascha-Telegramme« nachzuweisen. Darüber hinaus belegt er, dass die Vernichtung der Armenier im Osmanischen Reich von der osmanisch-türkischen Regierung beabsichtigt und von ihr legitimiert worden war.

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Der Mensch in der Gewalt. Intertheoretische Überlegungen im Anschluss an René Girard

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Modul im Optionialbereich, Profil "Freie Studien"
Teil 1 (WiSe 2019/20): Der Ursprung der Gewalt. René Girards mimetische Theorie (Seminar)
Teil 2 (SoSe 2020): Das Ende der Gewalt? Der Begriff des "Opfers" (Seminar)


Beginn: 14.10.2019, 16:00 c.t., (Raum wird noch bekanntgegeben)

Alexander Jüngst M.A.
Pia-Sophie Schillings M.A.

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Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Habilitation!

Portrait Platt


Dr. Kristin Platt hat ihre Habilitation für das Fach Kulturwissenschaft an der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer schriftlichen Arbeit über "Die Namen der Katastrophe" sowie einem öffentlichen Vortrag mit wissenschaftlichem Fachgespräch zum Thema "Der Infanterist der Zukunft. Zu militärischen Konzeptionen eines funktionsbezogenen Soldaten" am 12. Juni 2019 erfolgreich abgeschlossen.

Wir freuen uns sehr und gratulieren ganz herzlich!


"The Global Turn? Holocaust Remembrance and Genocide Education in the 21th Century" - Gastwissenschaftlerin forscht am IDG

Anette Homlong Storeide


Prof. Dr. Anette Homlong Storeide, Professorin für Deutsche und Europäische Kulturgeschichte an der Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie (NTNU) in Trondheim/Norwegen, wird als Visting Research Fellow für ein Jahr am IDG zu ihrem Projekt "The Global Turn? Holocaust Remembrance and Genocide Education in the 21th Century" forschen. Der Forschungsaufenthalt wird vollständig von der NTNU finanziert und zu einer Vertiefung und Weiterentwicklung der internationalen Zusammenarbeit auf dem Feld der Holocaust- und Genozidforschung sowie der Holocaust Education beitragen.

Wir freuen uns sehr über den intensiven Austausch!

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Soeben erschienen:

Mediterranean Other


Medardus Brehl / Andreas Eckl / Kristin Platt (Hgg.): The Mediterranean Other - The other Mediterranean, Paderborn: Wilhelm Fink/Ferdinand Schöningh 2019

mit Beiträgen von Cristina Balma Tivola, Julia Blandfort, Medardus Brehl, Andreas Eckl, Paolo Giaccaria, Shlomo Lotan, Anna Piotrowska, Kristin Platt, Christopher Schliephake, Paul Silverstein, Anna Tozzi Di Marco, Felix Wiedemann.

Klappentext:
»Today, we particularly encounter the Mediterranean Other in the “refugee”. Scientific, political and public discourses on the Mediterranean are - continuously or most recently? - determined by hegemonial perspectives.

Considering other perceptions, interpretations and representations seems to be impossible in light of financial crises, the new South, blurring borders and unclear securities. The contributions in this volume dispute this form of thinking. The research papers do not only encourage the reader to critically examine current political developments. They also provide a framework for Mediterranean minorities, nongovernmental groups and diasporas in search of their own voice.«

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Das IDG ist umgezogen: Neue Räumlichkeiten in GAFO 02

RUB-Lageplan_GAFO


Es ist geschafft: Wir sind umgezogen! Ab sofort befindet sich das IDG nicht mehr im Gebäude NA sondern im GAFO 02.

Das Geschäftszimmer ist in Raum GAFO 02/384.

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Prof. Dr. Taner Akçam (Clark University, Worcester MA, USA): "The Killing Orders of Talat Pasha and the Denial of Armenian Genocide"

Akcam-Plakat


Öffentlicher Vortrag mit Diskussion in deutscher und englischer Sprache

Montag, 20. Mai 2019, 16:00 Uhr c.t.
H-GA 30

A unique feature of the Armenian Genocide has been the long-standing efforts of successive Turkish governments to deny its historicity and to hide the documentary evidence
surrounding it. Denialists claimed that there was no central decision taken by Ottoman authorities to exterminate the Armenians and all available documents that indicate otherwise are either fake or were doctored by Armenians.

In his lecture Taner Akçam provides a major clarification of the often-blurred lines between facts and truth with regard to these events. Akçam both brings to light documents either hidden or destroyed by the Turkish government that contain the killing orders, as well as demonstrates the authenticity of these orders, which had been sign by Ottoman Interior Minister Talat Pasha.

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Neues Mitglied im Kuratorium des IDG: Prof. Dr. Monika Schmitz-Emans (RUB)

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Prof. Dr. Monika Schmitz-Emans, Inhaberin des Lehrstuhls für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der RUB, ist in das Kuratorium des Instituts für Diaspora und Genozidforschung berufen worden. Prof. Dr. Schmitz-Emans gehört zu den profiliertesten und auch international renommiertesten VertreterInnen der Komparatistik in der Bundesrepublik Deutschland. Dem IDG ist sie seit vielen Jahren durch intensive Zusammenarbeit in Forschungsprojekten eng verbunden. So leitet Sie gemeinsam mit Dr. Kristin Platt (IDG) das von der Fritz Thyssen Stiftung geförderte Projekt "Der verdichtete Raum. Zukunftsromane der 1920er Jahre".

Wir freuen uns sehr darüber, dass Prof. Dr. Schmitz-Emans sich dazu bereit erklärt hat, dem Kuratorium des Instituts beizutreten und damit den Sitz von Prof. Dr. em. Wilhelm Bleek einzunehmen, der seine Mitgliedschaft im Kuratorium niedergelegt hat. Prof. Dr. Bleek, der an der Ruhr-Universität Politikwissenschaft lehrte, gehörte dem Kuratorium des IDG mehr als 20 Jahre an. Seit seiner Emeritierung lebt Prof. Dr. Bleek in Toronto/Kanada und hat die Arbeit des Instituts aus der Ferne begleitet. Für seine stets wertvolle unterstützende Mitarbeit, seinen klugen Rat und seine unschätzbare hochschulpolitische Expertise, die er lange Jahre in die Arbeit des Kuratoriums hat einfließen lassen, möchten wir Prof. Dr. Bleek von Herzen ausdrücklich danken.

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Ruanda - 25 Jahre nach dem Völkermord: Internationale und Europäische Genozidprävention – Wie geht es weiter?

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Fachgespräch mit Dr. Kristin Platt (IDG) in der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

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Zeitschrift für Genozidforschung - digitale Ausgabe


Ab sofort erscheint die Zeitschrift für Genozidforschung auch digital in der Nomos eLibrary. Alle bisher erschienen Hefte werden somit online zuganglich gemacht.

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Zeitschrift für Genozidforschung 16, 2, 2018


Themenheft: "Ganz normale Organisationen? Systemtheoretische Ansätze der Holocaustforschung. Eine Debatte"

Mit Beiträgen von Nicole Holzhauser, Markus Holzinger, Wolfgang Knöbl, Stefan Kühl und Armin Nolzen


Aus dem Editorial:
"Mit der Studie Ganz normale Organisationen. Zur Soziologie des Holocaust hat der Bielefelder Soziologe Stefan Kühl ein neues Modell zur Erörterung der Ermöglichungsrahmungen der Vernichtung der europäischen Juden vorgelegt. [...] Geleitet von einer systemtheoretisch fundierten Organisationssoziologie, verschieben Kühls Untersuchungen dabei den Fokus […] auf die Aspekte von Organisationslogiken, die zur Erklärung von Massengewalt am Beispiel des Holocaust herangezogen werden sollen. Seit dem Erscheinen der Studie hat sich hierzu in den Sozialwissenschaften wie auch in den Geschichtswissenschaften eine intensive Diskussion über die Erklärungskraft und die Grenzen dieser Perspektive für die Holocaust- und Genozidforschung entwickelt. […] Das vorliegende Themenheft der Zeitschrift für Genozidforschung bündelt diese Diskussionen in Form einer strukturierten Kontroverse. Dazu haben wir vier der wichtigsten Kritikerinnen und Kritiker des Ansatzes von Stefan Kühl eingeladen, explizit mit ihm in eine Debatte zu treten."

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Neuerscheinung in der Reihe "Genozid und Gedächtnis"


The Disasters of War. Perceptions and Representations from 1914 to the Present,
hrsg. von Steffen Bruendel und Frank Estelmann, Paderborn: Wilhelm Fink 2019


Zum Buch:
"Generations after war and violence the experiences are engraved in memories and influence individual and collective attitudes toward political and social conflicts.
The contributions collected in this volume concentrate on the complex interrelationships between war and its perception and representation. They examine events and cultural testimonies related to World War I, its aftermath, as well as to other violent conflicts in the 20th century. The contributions interrogate the concept of nation, challenge the implications of modern warfare, and discuss political agencies in the media and the arts with regard to soldiers, veterans and war memorials. This volume focuses on how war and violence is culturally processed and reveals astonishing examples of the after effects from 1914 to the present."

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Neuerscheinung in der Reihe "Genozid und Gedächtnis"

Häussler_Genozid an den Herero

"Genozid und Gedächtnis", die Reihe des Instituts für Diaspora- und Genozidforschung, hat seit 2018 ein neues Verlagshaus: den Verlag Velbrück Wissenschaft. Wir freuen uns, dass der erste Band der Reihe in unserem neuen Verlag soeben erschienen ist:

Häussler, Matthias: Der Genozid an den Herero. Krieg, Emotion und extreme Gewalt in Deutsch-Südwestafrika, Weilerswist: Velbrück Wissenschaft 2018

Zum Buch:
"Seit es eine kritische Geschichtsschreibung zu "Deutsch Südwestafrika" gibt, ist mit Blick auf die deutschen 'Pazifizierungskriege' gegen Herero und Nama (1904–1908) von 'Genozid' die Rede. Während in der akademischen Debatte keine Zweifel bezüglich des 'Ob' bestehen, liegt hinsichtlich des 'Wie?' allerdings noch Manches im Dunkeln.
Auf der Grundlage zum Teil noch unbekannter Quellen, etwa des handschriftlichen "Kriegstagebuchs" des berüchtigten Kommandeurs der südwestafrikanischen Schutztruppe, Generalleutnant Lothar von Trotha, liefert die vorliegende Studie eine Rekonstruktion des Krieges zwischen Herero und Deutschen und legt dabei ihr besonderes Augenmerk auf die Entfesselung genozidaler Gewalt. Dabei schränkt sie die im strengen Sinne genozidale Phase des Krieges gegenüber geläufigen Darstellungen nicht unerheblich ein. Die Studie will zeigen, dass [...] sich die genozidale Intention erst im Zuge des Gewaltprozesses selbst bildete. Sie entwickelte sich im Laufe eines Feldzuges, der entgegen der üblichen Sicht eben nicht planmäßig, geschweige denn erfolgreich verlief, sondern von Fehlschlägen geprägt war. [...]
Orientiert an der "neueren Gewaltforschung" (Trutz von Trotha), liefert die Studie eine "dichte Beschreibung" des Gewaltprozesses. Dabei nimmt sie verschiedene Akteursgruppen, deren spezifische Handlungslogiken und Wechselwirkungen in den Blick und macht somit klar, dass das Gewaltgeschehen sehr viel stärker von Kontingenz geprägt war, als gemeinhin angenommen wird. Darüber hinaus will sie zum Verständnis kolonialer Herrschaft und von Siedlergesellschaften beitragen, aber auch militärhistorische Zusammenhänge beleuchten, indem sie Konzepte wie 'Vernichtungskrieg' und 'Vernichtungsschlacht' zu schärfen sucht."

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Neuerscheinung:


Wichert, Lasse: Personale Mythen des Nationalsozialismus. Die Gestaltung des Einzelnen in literarischen Entwürfen, München: Wilhelm Fink 2018, ISBN: 978-3-7705-6342-5, 19 s/w Abbildungen. 628 Seiten.

Die Studie untersucht auf breiter Quellenbasis die politische Mythisierung historischer Herrschergestalten und zeitgenössischer Personen in der nationalsozialistischen Literatur.
Analysen der nationalsozialistischen Ideologie zeichnen häufig ein Bild, in dem der Einzelne gegenüber dem imaginierten Kollektiv der »Volksgemeinschaft« zurücktritt. Die Studie folgt dementgegen dem Befund, dass personenbezogene Mythen im Umfeld der nationalsozialistischen Bewegung einen hohen Stellenwert besaßen, und fragt nach den Funktionen und Funktionsweisen der personalen Mythen für die Rolle des Einzelnen. Mit Arminius, Friedrich dem Großen, Albert Leo Schlageter und Horst Wessel stehen Figuren im Fokus, die bisher meist nur unter dem Aspekt der Heldenverehrung betrachtet wurden. Die vorliegende Untersuchung beschäftigt sich mit ihrer Inszenierung in der Literatur unter dem Motiv einer politischen Bewusstseinswerdung und Persönlichkeitsentwicklung.

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Ringvorlesung "Flüssige Moderne: WeiterDenken mit Zygmunt Bauman" - Videomitschnitte jetzt online

Ringvorlesung WiSe 2017/18 - Programm


RUBcast hat die Vorträge im Rahmen der IDG-Ringvorlesung im WiSe 2017/18 mitgeschnitten. Nun werden die Videostreams von L.I.S.A. - Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung online gestellt.

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"Gewalt im 21. Jahrhundert" - IDG-Ringvorlesung als Videostream

Plakat RV 2016/17


RUBcast hat die Vorträge im Rahmen der IDG-Ringvorlesung "Gewalt im 21. Jahrhundert. Begriffe, Ordnungen, Verletzungen" mitgeschnitten, L.I.S.A. - Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung hat sie online gestellt.

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Dr. Kristin Platt: "Die 'Gewaltsituation'. Zur Partizipation in kollektiver Gewalt"

Platt, Vortrag RV, WiSe 16-17


Vortrag im Rahmen der IDG-Ringvorlesung "Politische Gewalt im 21. Jahrhundert".
Jetzt als Videomitschnitt auf "L.I.S.A. - Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung".

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