Aktuelles

Soeben erschienen:

Publikation Zukunftsromane


Kristin Platt / Monika Schmitz-Emans (Hg.):
Zukunftsromane der Zwischenkriegszeit. Poetisch-politische Imaginationen
Berlin/New York: De Gruyter 2022, 351 Seiten, gebunden (ISBN 978-3-11-077093-3)


Mit Beiträgen von Gijs Altena, Dina Brandt, Medardus Brehl, Hans Esselborn, Lucian Hölscher, Uwe-K. Ketelsen, Kristin Platt, Fynn-Adrian Richter, Monika Schmitz-Emans, Lasse Wichert und Stefan Willer

Weltuntergänge, Welten ohne Menschen oder mit dramatisch verwandelten Populationen bilden schon im frühen Zukunftsroman ein Motivarsenal, das sich komplementär zum Narrativ des Fortschritts entfaltet. Zwischen dem I. und dem II. Weltkrieg entstehen zahlreiche Zukunftsromane; sie verhandeln implizit nichts Geringeres als die »Geschichte«. Die Beiträge des vorliegenden Bandes konzentrieren sich auf diese Phase. Ein Schwerpunkt liegt auf deutschen Beispielen; auch Werke anderer Sprachräume werden einbezogen.

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Koloniale Vergangenheit – Postkoloniale Zukunft? Die Deutsch-Namibischen Beziehungen neu denken

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Buchvorstellung und Diskussion

Montag, 29. August 2022
19.00 – 21.00 Uhr

Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin

Jetzt zum nachhören bei Youtube!

Vor dem Hintergrund des im Mai 2021 nach jahrelangen Verhandlungen von den Sonderbeauftragten Deutschlands und Namibias paraphierten „Versöhnungsabkommen“ stellt der von Henning Melber und Kristin Platt herausgegebene Sammelband verschiedene Perspektiven des komplexen Beziehungsgeflechts dar. Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Kultur beider Staaten kommen zu Wort. Sie setzen sich mit der Erinnerung an Massengewalt und Genozid während der deutschen Kolonialherrschaft auseinander. Es sind Versuche zur Verständigung über koloniales Unrecht in der Gegenwart. Auf der Suche nach künftigen Beziehungen, die ja von deutscher Seite vielfach als „besondere“ bezeichnet werden. Dabei gilt es, diese von asymmetrischen Machtstrukturen zu befreien und progressiv lebendig werden zu lassen.

Der Sammelband verschafft Stimmen in diesem Geiste Gehör. Zur Buchvorstellung hat die Heinrich-Böll-Stiftung (hbs) neben den Herausgebern und dem Schriftsteller Uwe Timm drei von diesen eingeladen.

Mit:

Kristin Platt, Leiterin des Instituts für Diaspora- und Genozidforschung an der Ruhr-Universität Bochum
Henning Melber, ehem. Leiter der Namibian Economic Policy Research Unit (NEPRU) in Windhoek, Forschungsdirektor am Nordic Africa Institute und Direktor der Dag Hammarskjöld Stiftung, Uppsala/Schweden

und

Rakkel Andreas, Research Associate am Institute for Public Policy Research (IPPR), Medienexpertin und Beraterin, Windhoek.
Naita Hishoono, Leiterin des Namibia Institute for Democracy (NID), verantwortlich für politische Bildungsprojekte und entwicklungspolitische Initiativen in Namibia und im südlichen Afrika, Windhoek.
Uazuvara Ewald Kapombo Katjivena, Rundfunk-und Fernsehjournalist, Autor, Arendal/Norwegen
Uwe Timm, Schriftsteller. Neben anderen bekannten Romanen und Essays veröffentlichte er 1978 Morenga, München/Berlin

Moderation: Kirsten Krampe, Referatsleitung Afrika, Heinrich-Böll-Stiftung e.V.

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Eine Welt (wieder) im Krieg? - Terror, Flucht und Vertreibung in der Schule zur Sprache bringen

DGB-Bildungswerk


Seminar im Rahmen der Reihe "Zur Sprache Bringen. Menschenrechts- und Demokratieerziehung in Schulen: pädagogische Arbeit gegen Rassismus und Diskriminierung" des DGB-Bildungswerks NRW

Referent:innen: PD Dr. Kirsten Platt, Dr. Lasse Wichert

25. August 2022, 13:00 Uhr – 17:30 Uhr
42275 Wuppertal, Rathaus Barmen
In Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum Wuppertal

Krieg und politische Gewalt gehören bei einem Teil der Kinder und Jugendlichen an unseren Schulen unmittelbar zu ihrer Lebensrealität. Eigene Kriegs- und Gewalterfahrungen, jene in der Familie und von Freunden oder jenen, die täglich durch die Medien transportiert werden, prägen Schüler*innen aus der Ukraine und aus Ländern wie Eritrea, Jemen, Afghanistan, Irak, Syrien oder auch der Türkei. Gehört Krieg grundsätzlich zur Erfahrungswelt des 21. Jahrhunderts? Welche Bedeutung haben Globalisierung, Klimaveränderungen und Ressourcenknappheit für gewaltvolle internationale Auseinandersetzungen?
Wie können wir in der Schule kriegerische Konflikte und kollektive Gewalt thematisieren und dabei die Lebensrealität geflüchteter junger Menschen berücksichtigen?
Im Workshop ordnen wir Konflikt- und Gewaltphänomene in grundsätzliche Zusammenhänge internationaler Politik ein. Wir nehmen Begriffe und Phänomene in den Blick, um für uns einen sicheren Rahmen des Austausches zu schaffen. Ziel ist es, Terror, Flucht und Vertreibung in der Schule zur Sprache zu bringen, ohne selbst Geschichts- oder Politikexpert*in sein zu müssen. Die Perspektiven der Konflikt- und Gewaltforschung können uns hier als Erklärungsrahmen dienen.

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Prof. Dr. Karina Korostelina (Washington D.C. / Arlington VA): Violent Societies. History and Present

CoVioKeyLecture


Key Lecture im Rahmen der Summer School Gewaltgesellschaften. Geschichte und Gegenwart des Forschungsverbunds "Collective Violence", Fernuniversität Hagen/Ruhr-Universität Bochum

08.08.2022, 17:00 c.t.
Ein Teilnahme via Zoom ist möglich.
Meeting-ID: 688 0619 3184
Passcode 160128

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Gewaltgesellschaften. Geschichte und Gegenwart

Plakat CoVio Summerschool


Summer School des Forschungsverbunds "Collective Violence"
FernUniversität in Hagen | Ruhr-Universität Bochum

8. bis 12. August 2022
„Campus Berlin“
Neues Kranzler Eck
Kurfürstendamm 21, 3. OG
10719 Berlin

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Visiting Student Fellow am IDG

Stephen Sharp Queener


Stephen Sharp Queener studiert Internationale Beziehungen an der Stanford University in Kalifornien, wo er eng in die Arbeiten des Center for Human Rights and International Justice eingebunden ist. Aktuell arbeitet er an seiner B.A.-Thesis zum Thema »Discrepancies and Divided Development: how jus ad bellum has been unable to overcome its politics«. Durch seinen Aufenthalt am IDG, die Nutzung unserer Spezialbibliothek, die Einblicke in unsere Forschungsprojekte, die intensiven Gespräche und Diskussionen erhofft er sich Impulse für seine Examensarbeit und sein weiteres Studium. Sein Arbeitsaufenthalt am IDG wird finanziert durch ein Stipendium der Alfred-Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.

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Jetzt erschienen: Zeitschrift für Genozidforschung Jg. 20 (1), 2022


Fokus: Politik - Medien - Erinnerung

Der Begriff »Genozid« ist angesichts des russischen Kriegs in der Ukraine verstärkt in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt: Wechselseitig bezichtigen sich Russland und die Ukraine des Völkermords. Sie werden dabei von Politikern, Völkerrechtlern und Historikern teils unterstützt, teils wird ihnen vehement widersprochen. Die Verwendung – teils auch Instrumentalisierung des Begriffs – scheint einerseits historisch grundiert zu sein, insofern sie auf einer etablierten Tradition aufbaut; andererseits ist sie eingebunden in einen »Propagandakrieg« und medialen Überbietungswettbewerb. […] Aber das Phänomen beweist auch die ganz neue Qualität und Bedeutung, die gezielte Steuerung von Informationen im digitalen Zeitalter für die Kriegsführung gewonnen hat. Längst ist bekannt, dass die sogenannten »Sozialen Medien« vor allem eines schaffen: eine neue Wahrnehmung des Sozialen und damit auch eine neue Qualität sozialer Beziehungen. Dabei ist die metaphorische Rede von »Echokammern« und »Filterblasen« nur ein erstes Indiz dafür, dass diese Qualität häufig eine Einschränkung und nicht selten auch den Abbruch eben dieser Beziehung bedeuten kann. Das sind Gründe genug, die Frage zu stellen, welchen Ort Begriff und Konzept von »Genozid« in dem Beziehungsgefüge Politik – Medien – Erinnerung hat.

Mit Beiträgen von Daniel Brewing/Stephan Lehnstaedt, Leyla Ferman, Matthias Häussler und Simonetta Sanna

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Prof. Dr. Henning Melber (Uppsala) / PD Dr. Kristin Platt (IDG): »Koloniale Vergangenheit - Postkoloniale Zukunft? Die deutsch-namibischen Beziehungen neu denken«

Melber, Platt: Postkoloniale Zukunft


Vortrag, Buchvorstellung und Diskussion im Rahmen des Kolloquiums zur Genozidforschung

Montag, 11.07.2022, 18:00 Uhr s.t. (online per Zoom)
Zur Anmeldung und um den Zoom-Link zu erhalten, senden Sie bitte eine E-Mail an idg@rub.de.

Über die Publikation:
Mitte Mai 2021 wurde von den Sonderbeauftragten Deutschlands und Namibias als Ergebnis von neun Verhandlungsrunden seit Ende 2015 ein »Versöhnungsabkommen« paraphiert. Als bislang einzigartigen Schritt einer ehemaligen Kolonialmacht erkennt dieses Abkommen den in Südwestafrika verübten Völkermord politisch und moralisch an. Die vereinbarte »Geste der Anerkennung« wird seither in beiden Ländern kontrovers diskutiert.
Vor diesem Hintergrund stellt dieser Band die verschiedenen Perspektiven vor und lässt dabei unterschiedliche Stimmen aus Politik, Zivilgesellschaft und Kultur in Deutschland und die Sicht der Betroffenen in Namibia zu Wort kommen. Damit wird die Bandbreite der Meinungen und Versuche zur Bearbeitung der kolonialen Hinterlassenschaften am Beispiel des deutsch-namibischen Beziehungsgeflechts, aber auch im Umgang mit der Erinnerung an Massengewalt und Genozid in der Geschichte insgesamt dokumentiert.


Prof. Dr. Wolfgang Müller-Funk: »Crudelitas. Zwölf Kapitel einer Diskursgeschichte der Grausamkeit«

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Vortrag, Buchvorstellung und Diskussion im Rahmen des Kolloquiums zur Genozidforschung

Montag, 04.07.2022, 18:00 Uhr s.t.
Online per Zoom

Es freut uns sehr, Sie herzlich zu einem weiteren spannenden Autor:innengespräch einladen zu können.
Am 4. Juli 2022 werden wir zu einem öffentlichen Vortrag im Rahmen des Kolloquiums zur Genozidforschung den Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Müller Funk (Universität Wien) zu Gast haben, der seine jüngst erschienene Publikation zur Diskursgeschichte der Grausamkeit vorstellen wird.

Zur Anmeldung und um den Zoom-Link sowie Lektüre zur Vorbereitung zu erhalten, senden Sie bitte eine E-Mail an idg@rub.de.

Über die Publikation:
Vom erschreckenden Einfallsreichtum der Grausamkeit – und was sie uns über den Menschen lehrt
Der Mensch »ist auch das grausame Tier«. Diese radikale These ist Ausgangspunkt einer Diskursgeschichte der Grausamkeit. Mit der Bestimmung der Grausamkeit als Teil des Zivilisierungsprozesses gelingt ein erschütternder Blick auf einen Aspekt der menschlichen Evolution, den gängige Beschreibungen verschweigen: Das Experimentieren mit Möglichkeiten und die durch die Wortsprache bedingten Spielräume und Repräsentationsformen weisen zu völlig künstlichen Formen von Gewalt, die weder zufällig noch notwendig sind. Die unheimliche Attraktivität der Grausamkeit liegt dabei auch in ihrem zweifelhaften Versprechen ungehinderter Selbstbehauptung. In zwölf konzisen Kapiteln – zu Robert Musil und Ernst Jünger, Seneca und Friedrich Nietzsche, Elias Canetti und dem Marquis de Sade, Jean Améry und Mario Vargas Llosa, Sigmund Freud und Maurice Merleau-Ponty, Ismail Kadare und Arthur Koestler – straft Müller-Funks Studie Gottfried Benns Satz, dem zufolge der liberale Mensch der Gewalt nicht ins Auge sehen kann, Lüge. Seine von der Literatur informierte Geschichte der Grausamkeit weist einen philosophischen Weg, ihren Verlockungen zu widerstehen.


PD Dr. Kristin Platt (Bochum) / Rakkel Andreas M.A. (Windhoek): »De-colonizing Western Sciences: A Challenge and Task in Being Confronted with Discrimination and Persecution of Scholars«

SaR Public Lecture Series


Vortrag/Diskussion im Rahmen der Scholars at Risk Public Lecture Series »Protecting and Promoting the Freedom and Courage to Think«, SoSe 2022

Montag, 27.06.2022, 16:00 Uhr s.t. (Zoom)

Link:
https://ruhr-uni-bochum.zoom.us/meeting/register/u50td-uurDouHNcTZvjy3tGSWUa91cc3Ee2N

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PD Dr. Kristin Platt (IDG) / Dr. Lasse Wichert (IDG): Zur politischen Dimension von Zukunftsentwürfen

No Future


Panel (24.06.2022, 10:00 Uhr) im Rahmen der Tagung „Zukunftsentwürfe in der Populärkultur“
23.–25. Juni 2022, Freiburg i.Br., Zentrum für Populäre Kultur und Musik

Vorträge des Panels:

Lasse Wichert: Veteranen auf Weltraumreise – Politische Erwartung(en) im Zukunftsroman
Kristin Platt: Der Einzelne in der Kultur. Kulturelle Angst und Überwindung im Zukunftsroman

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Prof. Dr. Hans-Georg Soeffner / Lara Pellner M.A.: »Theresienstadt – Filmfragmente und Zeitzeugenberichte: Historiographie und soziologische Analysen«

PellnerSoeffnerTheresienstadt


Vortrag, Buchvorstellung und Diskussion im Rahmen des Kolloquiums zur Genozidforschung

Montag, 20.06.2022, 18:00 Uhr c.t.
Online per Zoom

Zur Anmeldung und um den Zoom-Link sowie Lektüre zur Vorbereitung zu erhalten, senden Sie bitte eine E-Mail an idg@rub.de.

Über die Publikation:
Im Ghetto, Durchgangs- und Konzentrationslager Theresienstadt sind, unter erzwungener Beteiligung der Deportierten, filmische Aufzeichnungen entstanden und unter dem Titel »Theresienstadt – Ein Dokumentarfilm aus dem jüdischen Siedlungsgebiet« bekannt geworden. Als besonders perfider Teil nationalsozialistischer Propaganda wirken diese Aufnahmen bis in die Gegenwart nach: Leugner des nationalsozialistischen Genozids verweisen bis heute auf diesen Film. Im Rahmen der Publikation, wird die Sonderstellung Theresienstadts auf unterschiedlichen Ebenen beleuchtet. Neben der Analyse von Zeitzeugeninterviews werden die Umstände, Zustände und Besonderheiten Theresienstadts aus soziologischen, philosophischen und geschichtswissenschaftlichen Perspektiven untersucht.

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Dr. Medardus Brehl (IDG): »Vom ›Hereroaufstand‹ zum ›Genozid an den Herero und Nama‹. Zur (Diskurs)Geschichte eines Völkermords«

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Vortrag im Ramen der Tagung »Mémoire coloniale et politique mémorielle allemande la reconnaissance officielle du génocide des Herero et des Nama«

Université de Tours, 10. Juni 2022, 9:00-18:00 Uhr

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Jetzt über die Landeszentrale für politische Bildung NRW zu beziehen:


Mihran Dabag / Kristin Platt:
Verlust und Vermächtnis. Überlebende des Genozids an den Armeniern erinnern sich,
Paderborn: Ferdinand Schöningh (3. Aufl.) 2021

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Antisemitismus - Eine Herausforderung für Religion und Gesellschaft

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Tagung, 18.-19. Mai 2022
Ruhr-Universität Bochum
Veranstaltungszentrum, Saal 2

Vortrag PD Dr. Kristin Platt:
»Antisemitismus und Universität. Ein Blick auf die Universitätsleitungen 1933–1943«
Mittwoch, 18. Mai 2022, 14:15 Uhr


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Lehren und Lernen über Holocaust und Genozide heute

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IDG-Lehrerfortbildung/Zertifikatskurs in Kooperation mit der Akademie der RUB

20. Mai 2022 (Präsenz/O-Werk)

Weitere Informationen: lehrerfortbildung@akademie.rub.de

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GENOCIDIO – Online Session mit PD Dr. Kristin Platt (28.04.2022) - jetzt auf Youtube

ConcersatorioGenocidio


Panelists:
Prof. Dr. Natalia Barbero, Criminal Law Specialist, PhD in International Criminal Law.
Prof. Dr. Daniel Feierstein, Researcher at CONICET in the Center for Genocide Studies (UN-TREF). Head of the Genocide Social Practices Analysis department at the School of Social Sciences (UBA).
PD Dr. Kristin Platt, researcher in history, cultural theory, and social theory. Head of the Institute for Diaspora Research and Genocide Studies, Ruhr University Bochum, Germany.
Eduardo Toledo, researcher at the Instituto de Estudios del Proceso Penal Acusatorio (INEPPA), Mexiko City. From 2017 to 2021, he held the position of a Senior Officer on International Criminal Law at the International Nuremberg Principles Academy.

Moderation: Dr. Vivian Valencia, Assistant Professor at Wageningen University and member of the Global Diplomacy Lab.

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RUB Teachsers' Day - PD Dr. Kristin Platt informiert Bundestagspräsidentin Bärbel Bas über IDG-Projekte

Teachers Day 2


Am Randes des RUB Teachers' Day informierte PD Dr. Kristin Platt Bundestagspräsidentin Bärbel Bas, die die Rede zur Eröffnung gehalten hatte, über die Arbeiten und Aktivitäten des IDG.

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RUB Teachsers' Day - IDG präsentiert Weiterbildungsprogramm

Teachers Day 1


Im Rahmen des dritten Teachers Day der Professional School of Education der RUB am 30.04.2022 präsentierte das IDG sein umfangreiches Fortbildungsprogramm für Lehrer*innen. Wir freuen uns sehr über das rege Interesse und die zahlreichen spannenden Gespräche!

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GENOCIDIO – Online Session 28.04.2022

Genocidio Online Session


German time: 5–7pm

Controversial debates and disputes over the defnition of the term „Genocide“ had preceded
before the term gained legal validity in 1948 with the „Convention on the Prevention and Punishment of the Crime of Genocide“. To a large extent, they were guided by the interests of state and lobby representatives. The consensus ultimately reached was not without contradictions and compromises and, since its implementation in international jurisprudence, has been criticized by scholars, human rights activists and politicians from various perspectives.

Panelists:
Dr. Natalia Barbero, Criminal Law Specialist, PhD in International Criminal Law.
Dr. Daniel Feierstein, Researcher at CONICET in the Center for Genocide Studies (UN-TREF). Head of the Genocide Social Practices Analysis department at the School of Social Sciences (UBA).
Dr. Kristin Platt, researcher in history, cultural theory, and social theory. Head of the Institute for Diaspora Research and Genocide Studies, Ruhr University Bochum, Germany.
Eduardo Toledo, researcher at the Instituto de Estudios del Proceso Penal Acusatorio (INEPPA), Mexiko City. From 2017 to 2021, he held the position of a Senior Officer on International Criminal Law at the International Nuremberg Principles Academy.

Moderation: Dr. Vivian Valencia, Assistant Professor at Wageningen University and member of the Global Diplomacy Lab.

The session will be held online via Zoom in Spanish with simultaneous translation to English

ZOOM link: bit.ly/genocideaslegalterm
Passcode: 567975

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Was Menschen dazu bringt, Kriegsverbrechen zu begehen.

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Interview mit PD DR. Kristin Platt anlässlich der Kriegsverbrechen in der Ukraine

PULS 24, 21.04.2022, 09:20 Uhr - jetzt im Podcast

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SCHOLARS AT RISK PUBLIC LECTURE SERIES - OPENING SESSION: PROTECTING AND PROMOTING THE FREEDOM AND COURAGE TO THINK IN TIMES OF WAR (AND BEYOND)

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What Role for Universities and University Networks?

WELCOME NOTE: Professor Dr. Dr. h.c. Martin Paul (Rector, RUB)

KEYNOTE: Prof. Dr. Manfred Nowak (Secretary General, Global Campus of Human Rights)

MODERATION: Prof. Dr. Markus Koller, PD Dr. Kristin Platt, Iris Vernekohl

DATE: April 11, 2022
TIME: 4pm - 5.30pm (CET)

REGISTER HERE: https://ruhr-uni-bochum.zoom.us/meeting/register/u5IldeurqzsoGNGj2jaKcWkMbZHNlwZee5bv

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PD Dr. Kristin Platt: »Keep Going: Territorialized and Deterritorialized Temporality in the 1920s«

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Vortrag im Rahmen der 23rd International Conference der History of Concepts Group


7.-9. April 2022
Friedrich-Meinecke-Institut
Freie Universität Berlin

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Kriegsverbrechen in der Ukraine: Verübt Russland einen Völkermord?

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Artikel von Katja Iken mit Statements von Boris Barth, Eugene Finkel, Kerstin von Lingen und Kristin Platt

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Soeben erschienen:

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Alexandra Tcherkasski: "Hier ruhen friedliche Sowjetbürger". Die NS-Judenermordung in der sowjetischen Erinnerungskultur zum Zweiten Weltkrieg, Wiesbaden: Harrassowitz 2022, 311 Seiten.

Die Dissertation entstand am Institut für Diaspora- und Genozidforschung. Wir gratulieren zur Publikation!

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Soeben erschienen:

Melber, Platt: Postkoloniale Zukunft


Henning Melber / Kristin Platt (Hrsg):
Koloniale Vergangenheit - postkoloniale Zukunft. Die deutsch-namibischen Beziehungen neu denken
Frankfurt am Main: Brandes & Apsel 2022


Mit Beiträgen von Tom K. Alweendo, Rakkel Andreas, Julia Böcker, Medardus Brehl, Sevim Dagdelen, Albert Gouaffo, Dag Henrichsen, Naita Hishoono, Dominic Johnson, Uazuvara Katjivena, Horst Kleinschmidt, Adetoun Küppers-Adebisi, Michael Küppers-Adebisi, Carola Lentz, Henning Melber, Stephan Mühr, Jephta Nguherimo, Kristin Platt, Ruprecht Polenz, Calle Schlettwein, Sylvia Schlettwein, Bernadus Swartbooi, Uwe Timm, McHenry Venaani, Erika von Wietersheim, Olaf Zimmermann

Mitte Mai 2021 wurde von den Sonderbeauftragten Deutschlands und Namibias als Ergebnis von neun Verhandlungsrunden seit Ende 2015 ein »Versöhnungsabkommen« paraphiert. Als bislang einzigartigen Schritt einer ehemaligen Kolonialmacht erkennt dieses Abkommen den in Südwestafrika verübten Völkermord politisch und moralisch an. Die vereinbarte »Geste der Anerkennung« wird seither in beiden Ländern kon­trovers diskutiert.

Vor diesem Hintergrund stellt dieser Band die verschiedenen Perspektiven vor und lässt dabei unterschiedliche Stimmen aus Politik, Zivilgesellschaft und Kultur in Deutschland und die Sicht der Betroffenen in Namibia zu Wort kommen. Damit soll die Bandbreite der Meinungen und Versuche zur Bearbeitung der kolonialen Hinterlassenschaften am Beispiel des deutsch-namibischen Beziehungsgeflechts, aber auch im Umgang mit der Erinnerung an Massengewalt und ­Genozid in der Geschichte insgesamt dokumentiert werden.

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"Einblicke in Alltag und Gedankenwelt eines Völkermörders"

Rubinartikel, März 2022


RUBIN-Artikel über das IDG-Forschungsprojekt "Text- und Bildnarrativ eines Genozids.
Kritische Edition des schriftlichen und fotografischen Nachlasses von Lothar von Trotha, Oberkommandierender der Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika 1904 bis 1905". Gefördert wird das Projekt von der DFG.

Foto: © Damian Gorczany

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Kriegsverbrechen, Genozid, Holodomor – wie wir über den Krieg sprechen

Platt, Vortrag RV, WiSe 16-17


Interview mit PD Dr. Kristin Platt
Deutschlandfunk Kultur, Sendung "Fazit"
10. März 2022, 23:05 Uhr

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Assadour: Spuren und Wege / Traces and Paths

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Ausstellung im Osthaus Museum Hagen
5. März bis 5. Mai 2022


Osthaus Museum Hagen
Museumsplatz 1
58095 Hagen

Veranstalter: Osthaus Museum Hagen in Kooperation mit dem Institut für Diaspora- und Genozidforschung/RUB

The graphic artist and painter Assadour is known for his enigmatic pictorial spaces that provoke many a visual adventure for the recipient. [...] Our exhibition "Traces and Paths" offers a representative selection of the current works in conjunction with his classical works from the last century. The Gulbenkian Foundation in Lisbon, which owns a body of Assadour's works, has generously supported this exhibition.

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Neuerscheinung:

Sinn in der Krise

Platt, Kristin: Das „Wuhan-Virus“: Benennungen einer Pandemie als Deutungszuweisung
in: Covid-19: Sinn in der Krise, hrsg. von Jan Beuerbach et al., Berlin: De Gruyter 2021, S. 51-71.

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How do we want to write history in the future?

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A panel discussion with Ethan Kleinberg
at the Institute for Social Movement in Bochum/Germany

Dienstag, 14. Dezember 2021
16:00-19:00 (online via Zoom)

With inputs by
• Ethan Kleinberg: Temporal Vectors and the Compass of History. Politics and Ethics at the End-time of Truth
• Chris Lorenz: Taking plural times seriously
• Kristin Platt: The double gesture in historiography. A possible space for an alternative narrator?
• Stefan Berger: History Writing and Questions of Identification
• Lisa Regazzoni: History Unbounded: How do we want to play it?
• Lucian Hölscher: The idea of a virtual historiography

And a critical discussion among all who want to participate.

If you would like to participate, please dial in: https://ruhr-uni-bochum.zoom.us/j/62167157343?pwd=MSthRVIxTTE0cnd5LzJxT1RtVFY3UT09


Der nicht anerkannte Genozid: Dersim 1937–1938

DersimKonferenz


Internationale Konferenz, 18.–20. November 2021 | Online

Online Konferenz – Livestream via Zoom und YouTube

Konferenzsprachen: Türkisch und Deutsch (jeweils mit Simultanübersetzung in die andere Sprache)

Anmeldung erforderlich. Bitte registrieren Sie sich unter: academyinexile@uni-due.de.

Teilnahme via Zoom: Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie den Zoom-Link für die Veranstaltung.

Teilnahme via YouTube: youtube.com/c/AcademyinExile

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Dr. Lasse Wichert (IDG) / Niklas Woywod M.A. (IDG): »Antisemit, das geht nicht unter Menschen« (Gustav Landauer). Zum ambivalenten Verhältnis der Linken zum Antisemitismus

Aktionswochen


Workshop im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus an der Ruhr-Universität Bochum

Mittwoch, 03.11.2021, 16:00-20:00 Uhr
Raum: GD 1/236

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Matthias Häussler (IDG) / Andreas Eckl (IDG): Ein grausamer Höfling

LotharvonTrotha


Lothar von Trotha ließ 1904 die OvaHerero in den Tod treiben. Nun ist sein Nachlass erstmals vollständig zugänglich. Was verrät er über den Mann, der zum Völkermörder wurde? 

in: DIE ZEIT Nr. 42/2021, 14. Oktober 2021

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Kristin Platt: Reparaturen im Entschädigungsrecht? Die sogenannten Ghettorentenverfahren

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in: Rhinozeros. Europa im Übergang, 1: Reparieren, Berlin 2021, S. 147-156.

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PD Dr. Kristin Platt: »Der Name der Krise. Verfahren, Ordnungen, Ansprachen«, 23.09.2021, 9:00 Uhr

Tagung »Krisen(Reflexionen)«


Vortrag im Rahmen der Tagung »Krisen(-Reflexionen) in Literatur und Sprache«
23. Polnisch-österreichische Germanist:innentagung

23.-25. September 2021, Universität Łódź

Veranstalter: Institut für Germanistik an der Universität Łódź

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Dr. Lasse Wichert: »‘Die Heimat soll werden, wie der Frontsoldat sie sich erträumte.’ Heinrich Hausers Kriegserlebnis(se)«, 23.09.2021, 9:15 Uhr

HauserSymposium


Vortag im Rahmen der Tagung »Donner überm Meer. Heinrich Hauser und seine Zeiten«
Online-Tagung, Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Neugermanistik, insbes. Didaktik der Literatur

22.-23. September 2021

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Ein ganz wichtiger Beitrag zur Prävention - Antisemitismusbeauftragte des Landes NRW informiert sich über Projekt mit IDG-Beteiligung

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In Bochum und Hagen entsteht ein neuer Weiterbildungsstudiengang Kollektive Gewalt, Antisemitismus und Prävention. Die Nachfrage nach solchen Angeboten ist enorm.

Drei Jahre lang bauen Forscher des IDG gemeinsam mit Kolleg:innen der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften der Fern Universität in Hagen einen neuen weiterbildenden Masterstudiengang „Kollektive Gewalt, Antisemitismus und Prävention“ auf. Der Forschungsverbund CoVio (Collective Violence) wird vom Land NRW mit 1 Million Euro gefördert. Die Projektleitung liegt bei PD Dr. Kristin Platt (IDG/RUB) und Prof. Dr. Jürgen Nagel (KSW/FernUniversität in Hagen).

Über den Stand der Planungen hat sich die Antisemitismus-Beauftragte des Landes NRW, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, am 9. September 2021 aus erster Hand an der RUB informiert. In intensiven Gesprächen mit Forscher:innen aus Bochum und Hagen hat sie sich ein Bild von den geplanten Inhalten, dem didaktischen Konzept und dem eng getakteten Zeitplan gemacht. Bis 2023 soll der Master als dauerhaftes, weiterbildendes und berufsbegleitend studierbares Angebot stehen. „Die schrittweise Entwicklung dieser Weiterbildung ist gut geplant, davon konnte ich mich heute überzeugen“, so die nordrhein-westfälische Antisemitismus-Beauftragte. „Der Masterstudiengang wird einen ganz wichtigen Beitrag zur Verstärkung der Prävention leisten. Die Themen Antisemitismus, Rassismus, kollektive Gewalt werden uns leider noch auf Jahrzehnte beschäftigen. Alles, was zur Prävention beiträgt, ist daher besonders wertvoll.“

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Gastwissenschaftler forscht am IDG

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Dr. Stephen Baffour Adjei, Psychologe an der Akenten Appiah-Menka University of Skills Training and Entrepreneurial Development (AAMUSTED) in Kumasi (Ghana), arbeitet für drei Monate als Visting Research Fellow am Institut für Diaspora- und Genozidforschung (IDG).
Der Forschungsaufenthalt findet im Rahmen des Programms für Kooperationsaufenthalte für Wissenschaftler:innen aus dem subsaharischen Afrika der World Academy of Sciences (TWAS) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) statt. Während des dreimonatigen Forschungsaufenthalts am IDG wird Dr. Adjei an einem Projekt arbeiten, das die dialogische Beziehung zwischen Identitätsverständnis einerseits und männlich induzierter Gewalt in Paarbeziehungen andererseits in Afrika untersucht, wobei ein besonderer Fokus auf Ghana gerichtet wird. Außerdem wird er an gemeinsamen Forschungsprojekten mit Wissenschaftler:innen des IDG in Deutschland arbeiten.
Das Fellowship, das nicht zuletzt der Vorbereitung eines Antrags für ein weiterführendes Projekt dient, wird von der DFG finanziert.

Wir freuen uns sehr auf den intensiven Austausch!

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Neuer Weiterbildungs-Master „Kollektive Gewalt / Prävention gegen Antisemitismus und Rassismus" in Bochum und Hagen

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Herzlich laden wir ein zu einem Pressegespräch am 9. September 2021 ab 16 Uhr an der Ruhr-Universität Bochum. Darin möchten wir Ihnen den neuen Weiterbildungsstudiengang „Kollektive Gewalt, Antisemitismus und Prävention“ der Ruhr-Universität Bochum und der FernUniversität Hagen vorstellen.

Donnerstag, 09.09.2021, 16:00 Uhr
Ruhr-Universität Bochum
Universtätsstraße 150
44801 Bochum
Raum: GAFO 02/364
Anmeldung: idg@rub.de

Was Sie erwartet:
Begrüßung und Vorstellung des Projekts
anschließend Gelegenheit für Fragerunde und Einzelinterviews

Wer Sie erwartet:
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Antisemitismusbeauftragte des Landes NRW
Prof. Dr.-Ing. Andreas Ostendorf, Prorektor für Forschung, Transfer und wissenschaftlichen Nachwuchs, Ruhr-Universität Bochum
Prof. Dr. Jürgen G. Nagel, FernUniversität in Hagen (Projektleitung)
Privatdozentin Dr. Kristin Platt, Ruhr-Universität Bochum (Projektleitung)

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Soeben erschienen:

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Häussler, Matthias: The Herero Genocide. War, Emotion, and Extreme Violence in Colonial Namibia, Oxford und New York: Berghahn Books 2021

Drawing on previously inaccessible and overlooked archival sources, The Herero Genocide undertakes a groundbreaking investigation into the war between colonizer and colonized in what was formerly German South-West Africa and is today the nation of Namibia. In addition to its eye-opening depictions of the starvation, disease, mass captivity, and other atrocities suffered by the Herero, it reaches surprising conclusions about the nature of imperial dominion, showing how the colonial state’s genocidal posture arose from its own inherent weakness and military failures. The result is an indispensable account of a genocide that has been neglected for too long.

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Staatsministerin Michelle Müntefering (MdB) im IDG

Müntefering


Michelle Müntefering, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, war am 13. August 2021 gemeinsam mit Norbert Römer (MdL) zu einem Arbeitsbesuch im Institut für Diaspora- und Genozidforschung, um sich über die Forschungsperspektiven und aktuellen Projekte des Instituts zu informieren.

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Der Genozid an den Herero - Dr. Dr. Matthias Häussler (IDG) im Gespräch mit Velbrück-Lektor Thomas Gude

Häussler_Genozid an den Herero


Im Mai dieses Jahres hat die deutsche Bundesregierung den Völkermord an den Herero, der sich zwischen 1904 und 1908 unter deutscher Herrschaft ereignete, als Genozid anerkannt. Somit ist auch von politischer Seite bestätigt, worüber man sich in der Forschung längst einig ist. Lediglich hinsichtlich des Wie dieses auch in der umfassenden Gewaltgeschichte des Kolonialismus beispiellosen Verbrechens konnte unter Wissenschaftler:innen bislang noch kein Konsens erzielen werden.

Dr. Dr. Matthias Häussler hat 2018 eine Studie über den Völkermord im heutigen Namibia vorgelegt. Er ist zu Gast in der Premierenepisode des Velbrück Wissenschaft Magazin Podcasts und spricht mit Velbrück-Lektor Thomas Gude über sein Buch "Der Genozid an den Herero. Krieg, Emotion und extreme Gewalt in Deutsch-Südwestafrika", das gerade auch in einer englischen Übersetzung bei Berghahn Books erschienen ist. Unter anderem geht es um die Vorgeschichte, den Hergang und die wissenschaftliche Analyse des Genozids sowie aktuelle erinnerungspolitische Debatten.

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PD Dr. Kristin Platt: »(Um)Wege über den Mars in die deutsche Zukunft. Utopische Entwürfe in den 1920er Jahren« - im Stream bei YouTube

Platt_Vortrag_FritzBauerInstitut_2021-05-19


Online-Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe des Fritz Bauer Instituts

Mittwoch, den 19. Mai 2021, 18:15 Uhr

Der Vortrag kann bis zum 02.06.2021 über YouTube gestreamt werden: https://www.youtube.com/watch?v=bmiiV4WvAlI

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Holocaust and Genocide Studies: Looking Backward, Moving Forward

NIOD-Konferenz


A hybrid expert symposium, Amsterdam 9th April 2021

The event will have a hybrid form, taking place at De Balie in Amsterdam, but digital at the same time.

Contributions by Nanci Adler, Jolle Demmers, Carol Gluck, Amos Goldberg, Stathis Kalyvas, Eva Kovacs, Sinisa Malesevic, Omar McDoom, Dirk Moses, Kristin Platt, Ismee Tames and Uğur Ümit Üngör.

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PD Dr. Kristin Platt: Posthumane Männlichkeit. Die neue Unverletzlichkeit des militärischen Körpers

FlyerMännlichkeiten


Vortrag im Rahmen des Online-Workshops "Optimierte Männlichkeiten"
Marie Jahoda Center for International Gender Studies und Kunstgeschichtliches Institut der Ruhr-Universität Bochum

11. & 12. Februar 2021

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Text- und Bildnarrativ eines Genozids - DFG fördert neues Projekt am IDG

LotharvonTrotha


Im Rahmen eines von der DFG geförderten Forschungsprojekts wird am IDG eine kritische Edition des schriftlichen und fotografischen Nachlasses von Lothar von Trotha, Oberkommandierender der Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika 1904 bis 1905, erarbeitet.

Wissenschaftliche Mitarbeiter im Forschungsprojekt sind Dr. Andreas Eckl und Dr. Dr. Matthias Häussler

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Neuerscheinung in der IDG-Reihe "Genozid und Gedächtnis"

Platt (Hg.): Fehlfarben der Postmoderne


Kristin Platt (Hg.): Fehlfarben der Postmoderne. Weiter-Denken mit Zygmunt Bauman, Weilerswist: Velbrück Wissenschaft 2020

Moderne entwickelte sich, so Zygmunt Bauman, aus dem Ringen gegen Unbestimmtheit und Ambivalenz. Diese Fehlfarben der modernen Gesellschaften, das Unbestimmte und die Unangepassten, machen auch die Dynamiken der Postmoderne aus: Temporalisierungen und Verflüssigungen der Gegenwart kennzeichnen Formen, mit denen Menschen mit Unsicherheit umgehen. Die Dynamik, dem Unbestimmten einen Namen zu geben, die Wechselbeziehungen zwischen Festhalten und Loshalten, Identität und Verlust, sind von Zygmunt Bauman nicht nur wegweisend benannt worden. Sie kennzeichnen sein Werk auch selbst.
Die Beiträge des Bandes folgen den Spuren Baumans, um systematisch in sozialphilosophische, kultursoziologische und politische Aspekte seines Werks einzuführen und die Anregungen Zygmunt Baumans weiter zu denken. Aufgeworfen werden Fragen u.a. nach Identität, Fremdheit, Medien, Macht, Geschlechterverhältnissen und modernen Räumen.

Mit Beiträgen von: Jörn Ahrens, Constantin Goschler, Ruth Großmaß, Peter Imbusch, Matthias Junge, Wolfgang Knöbl, Thomas Kron, Kristin Platt, Walter Reese-Schäfer, Jürgen Straub, Jan Weyand.

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Schulministerium NRW fördert neues RUB-Forschungsprojekt mit IDG-Beteiligung

Antisemitismusprojekt


Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalens fördert für zwei Jahre das Projekt „Antisemitismus als soziales Phänomen in der Institution Schule“. Das Projekt wird von einer interdisziplinären Projektgruppe der RUB bestehend aus Juniorprofessor Dr. Karim Fereidooni (Didaktik der sozialwissenschaftlichen Bildung), Dr. habil. Kristin Platt (IDG) und Prof. Dr. Katja Sabisch (Gender Studies) durchgeführt.

Der Kooperationsvertrag zwischen der RUB und dem Schulministerium NRW wurde am 01.09.2020 in Düsseldorf unterzeichnet.

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"Von Marsianern, Umweltkatastrophen und der Kolonialisierung der Erde"


Film über IDG-Forschungsprojekt auf der Website der Fitz Thyssen Stiftung

Das von der Fritz Thyssen Stiftung geförderte Forschungsprojekt "Der verdichtete Raum. Sprache, Text und weltanschauliches Wissen in deutschsprachigen Zukunftsromanen der 1920er- und 1930er-Jahre" (Leitung: Dr. habil. Kristin Platt (IDG) / Prof. Dr. Monika Schmitz-Emans (Komparatistik/RUB) gehört zu den ausgewählten Projekten, die auf der Website der Fritz Thyssen Stiftung mit einem Kurzfilm präsentiert werden.

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Dr. habil. Kristin Platt (IDG): "Die kommende Katastrophe"

Spiegel Geschichte 01.2020


Artikel über Zukunftsfantasien der 1920er Jahre. in:
Spiegel Geschichte, Ausgabe 1/2020: "Die 20er Jahre"


Der Beitrag beruht auf Ergebnissen von Forschungen im Rahmen des von der Fritz Thyssen Stiftung geförderten, von Dr. habil. Kristin Platt (IDG) und Prof. Dr. Monika Schmitz-Emans (Komparatistik) geleiteten Projekts "Der verdichtete Raum. Sprache, Text und weltanschauliches Wissen in deutschsprachigen Zukunftsromanen der 1920er und 1930er Jahre".


Prof. Dr. Bülent Bilmez (Istanbul Bilgi University): »An Unrecognized Genocide with an Unwritten History: Dersim Genocide in Turkey (1937-38)«

Bilmez


Öffentlicher Vortrag.
Diskussion in deutscher und englischer Sprache


Dienstag, 21.01.2020, 18:00 Uhr c.t.
Hörsaal: H-GA 20


Dr. habil. Kristin Platt / Prof. Dr. Monika Schmitz-Emans: "Zukunfts-Mahlzeiten. Nahrung, Essen, Einverleibung im Zukunftsroman"

BBAW Salon Sophie Charlotte 2020

Vortrag im Rahmen des Salon Sophie Charlotte 2020 der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Samstag, 18.01.2020, 21:00 Uhr
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt
Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin
1. OG, Raum 2

"Zukunftsromane beschreiben nicht nur ambitionierte technische Erfindungen, Raumeroberungen, Machtkämpfe und Kriege; sie porträtieren auch imaginierte Zukunftsgesellschaften, deren Strukturen, Lebensformen und Ethiken. Nur auf den ersten Blick weniger spektakulär als technische Innovationen und Großereignisse, verraten gerade Episoden aus dem Alltags der Zukunftsbürger vieles über deren Kultur und ihre sozialen Verhältnisse; dies gilt auch und besonders für den Motivkomplex um Nahrungsmittel sowie um Szenarien der Nahrungsaufnahme. Vergleichend rücken Zukunftsromane daher unter einem ungewöhnlichen Aspekt in den Blick:
Wovon ernähren sich fiktionale Zukunftsgesellschaften; was wird in Zukunftsromanen konkret von wem gegessen (oder gefressen), wie spielt sich das ab, unter welchen Rahmenbedingungen und in welcher Gesellschaft?"

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Dr. Medardus Brehl: "Koloniale Blickregime und die Figur des ‘Anti-Conquest’"

Plakat_RV_Postkoloniale_Theorie


Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung Einführung in Postkoloniale Geschichte und Theorien

Historisches Institut/RUB

Mittwoch, 04.12.2019, 16:00 Uhr c.t.
Hörsaal: HGA 30

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RUBIN-Artikel zum IDG-Forschungsprojekt "Der verdichtete Raum"

Zukunftsromane

Die aktuelle Ausgabe von RUBIN enthält einen Artikel von Raffaela Römer über das von Dr. habil. Kristin Platt (IDG) und Prof. Dr. Monika Schmitz-Emans (Komparatistik) geleitete Forschungsprojekt "Der verdichtete Raum. Sprache, Text und weltanschauliches Wissen in deutschsprachigen Zukunftsromanen der 1920er und 1930er Jahre". Gefördert wird das Projekt von der Fritz Thyssen Stiftung.

Foto: © Roberto Schirdewahn

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Zeitschrift für Genozidforschung - digitale Ausgabe


Ab sofort erscheint die Zeitschrift für Genozidforschung auch digital in der Nomos eLibrary. Alle bisher erschienen Hefte werden somit online zuganglich gemacht.

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Ringvorlesung "Flüssige Moderne: WeiterDenken mit Zygmunt Bauman" - Videomitschnitte jetzt online

Ringvorlesung WiSe 2017/18 - Programm


RUBcast hat die Vorträge im Rahmen der IDG-Ringvorlesung im WiSe 2017/18 mitgeschnitten. Nun werden die Videostreams von L.I.S.A. - Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung online gestellt.

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"Gewalt im 21. Jahrhundert" - IDG-Ringvorlesung als Videostream

Plakat RV 2016/17


RUBcast hat die Vorträge im Rahmen der IDG-Ringvorlesung "Gewalt im 21. Jahrhundert. Begriffe, Ordnungen, Verletzungen" mitgeschnitten, L.I.S.A. - Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung hat sie online gestellt.

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Dr. Kristin Platt: "Die 'Gewaltsituation'. Zur Partizipation in kollektiver Gewalt"

Platt, Vortrag RV, WiSe 16-17


Vortrag im Rahmen der IDG-Ringvorlesung "Politische Gewalt im 21. Jahrhundert".
Jetzt als Videomitschnitt auf "L.I.S.A. - Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung".

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