Team

Matthias Häussler

Dr. Dr. Matthias Häussler

Historiker
Philosoph
Sozialwissenschaftler


Raum: GAFO 02/378
Tel.: + 49 (0)234/3219862
Mail: Matthias.Haeussler@ruhr-uni-bochum.de  

Matthias Häussler promovierte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main im Fach Philosophie mit einer Dissertation zu Hegels Begriff der Religion, die mit dem Ersten Internationalen Maurice Blondel-Förderpreis für Religionsphilosophie der Neuzeit ausgezeichnet wurde. Obschon die längste Zeit in den Sozialwissenschaften beschäftigt, erlangte er an der Universität Luzern einen weiteren Doktorgrad im Fach Geschichte. Seine Forschungen führten ihn zu ausgedehnten Forschungsaufenthalten in Namibia, Botswana and Südafrika sowie an renommierte Forschungseinrichtungen wie die University of California Berkeley oder das Hamburger Institut für Sozialforschung.

Tätigkeiten in Forschung und Lehre
• Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Diaspora- und Genozidforschung/RUB
• Fachredakteur "Gewaltsoziologie" von "Soziopolis" (HIS/ Mittelweg 36)
• Mitglied des Advisory Board des "Journal of Namibian Studies"
• Gutachter für das "Journal of Namibian Studies" und "Acta Academica: Critical views on society, culture and politics"

Forschungsschwerpunkte
• Theorie und Geschichte des Tagebuchs
• Theorie und Geschichte der Gewalt
• Theorie und Geschichte von Staat, Macht und Herrschaft
• Geschichte des Kolonialismus
• Militärgeschichte
• Geschichte des südlichen Afrika
• Philosophie und Soziologie der Religion
• Philosophie des deutschen Idealismus

Forschungsprojekte
• Bearbeiter des abgeschlossenen Projekts "Formen des Krieges, politische Herrschaft und die Entgrenzung der Gewalt. Zur Soziologie des Kolonialkrieges am Beispiel der Kriege in Deutsch-Südwestafrika, 1904-1908" (Leitung: Prof. Dr. Trutz von Trotha, gefördert von der DFG)
• Bearbeiter des Projekts "Text- und Bildnarrativ eines Genozids. Kritische Edition des schriftlichen und fotografischen Nachlasses von Lothar von Trotha, Oberkommandierender der Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika 1904 bis 1905" (gefördert von der DFG).
• Mitarbeit am Projekt "Recherche zur Provenienz eines Schädels aus
Ostafrika und zu einem verschollenen Dokumentenbestand (Sammlung Lothar
von Trotha)" (zusammen mit Christine Hardung in Kooperation mit dem
Rautenstrauch-Joest-Museum Köln, gefördert von dem Deutschen Zentrum
Kulturgutverluste).