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Portrait Dabag

Prof. Dr. Mihran Dabag

Direktor


Raum: NA 6/26
Tel.: +49 (0)234 32 29702
Mail: mihran.dabag@rub.de
Sprechstunde: n.Vb.  

Zur Person:
Geboren in Diyarbakir (Türkei). Studium der Philosophie, Politikwissenschaft und Soziologie in Bonn und Bochum.
Promotion über das Werk von Karl Löwith: "Löwiths Kritik der Geschichtsphilo-sophie und sein Entwurf einer Anthropologie" am Fachbereich Philosophie, Ruhr-Universität Bochum.
1971-74: Erstellung einer entwicklungspolitischen Studie im Rahmen eines
Forschungsauftrags des Bundesministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit zu Konflikten
1982-1985: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik, Ruhr-Universität Bochum, u.a. Leitung eines DFG-Pro-jekts im Bereich der internationalen Konfliktforschung
1986-88: Lehrbeauftragter an der Universität-GH Duisburg im Bereich Soziologie und Erziehungswissenschaften
1988-94: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Sektion für Sozialpsychologie,
Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum, hier: Bildung eines Arbeitsschwerpunkts zur Diasporaforschung und Traumaforschung
1994: Gründung des Instituts für Diaspora- und Genozidforschung, seitdem Direktor
1997-98: Lehrstuhlvertretung an der GH Essen am Fachbereich Literatur- und Sprachwissenschaften
Seit 2006: Mitglied der Fakultät für Geschichtswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum


Forschungs- und Publikationsschwerpunkte:
• Strukturvergleichende Genozidforschung;
• Theorie und Methodik der Gewaltforschung;
• Diasporaforschung;
• Nationalismus und Nationalbewegungen;
• Transformation und kollektive Gewalt im Osmanischen Reichs;
• Geschichte und Ideologie der Jungtürkenbewegung;
• Kollektives Gedächtnis, Erinnerungskultur und Erinnerungspolitik.

Mitherausgeber der „Zeitschrift für Genozidforschung“ (W. Fink/F. Schöningh) sowie der Publikationsreihen „Genozid und Gedächtnis“ (W. Fink) und „Mittelmeerstudien“ (W. Fink/F. Schöningh).

Neueste Publikation: „Verlust und Vermächtnis. Überlebende des Genozids an den Armeniern erinnern sich“ (gemeinsam mit Kristin Platt; 2015; 2. Aufl. 2016).

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